Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH - M. Knörnschild und Kollegen

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» Stahlverbundbau

Die Stahlverbundbauweise als Kombination der Werkstoffvorteile aus Stahl und Beton eröffnet uns neue Möglichkeiten im Geschossbau. Durch die kombinierte Tragwirkung erreichen wir hohe Tragfähigkeiten bei geringeren Bauteilabmessungen und großen Spannweiten gegenüber herkömmlichen Bauweisen. Auch größere Stegöffnungen für Installationen sind in den Verbundträgern möglich.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die erforderlichen Brandschutzanforderungen zu gewährleisten. So kann man neben den konventionellen Methoden wie Spritzputz oder Ummantelung mit Gipsplatten auch die Kammerbetonbauweise anwenden, bei der die sichtbaren Trägerflansche für Installationsbefestigungen verwendet werden können.

Als Vorteile der Verbundbauweise sind zu nennen:
 
flexible Tragsysteme mit großen Stegöffnungen
filigrane Konstruktionen bei großer Steifigkeit
hoher Vorfertigungsgrad mit leichteren Bauteilen
Baustelleneinrichtungen in geringerem Umfang
Stahlbauanschlüsse und -bauteile auf der Baustelle
Anpassungs- und Umbaufähigkeit durch stahlbaumäßige Verstärkungsmöglichkeiten
 

Einen weiteren Beitrag zur wirtschaftlichen Bauweise bieten Verbunddecken. Aufgrund der Tragblechgeometrie stehen an der Deckenuntersicht großflächige Ankerschienen zur Verfügung und der Montageablauf wird effizienter.

 

Stahlverbundbau

 

Flachdecken in Stahl und Verbund

Als weitere Innovation im Geschossbau werden von uns Flachdeckensysteme, so genannte Slim-Floor Konstruktionen, empfohlen und geplant, wenn bei begrenzter Bauhöhe ein hoher Vorfertigungsgrad und hohe Wirtschaftlichkeit gefordert sind.

StahlverbundbauAllerdings ist in Unterzugrichtung nur eine eingeschränkte Stützweite im Vergleich zum Verbundbau möglich. Die in der Decke integrierten Stahlprofile als tragendes Element ersetzen eine Bewehrungsanhäufung im Stützenbereich. Dadurch sind Deckendurchbrüche im stütznahen Bereich ohne Weiteres möglich.