Stahlverbundbau

Stahlverbundbau: Sicher und stabil
Die Stahlverbundbauweise als Kombination der Werkstoffvorteile aus Stahl und Beton eröffnet uns neue Möglichkeiten im Geschossbau. Durch die kombinierte Tragwirkung erreichen wir hohe Tragfähigkeiten bei geringeren Bauteilabmessungen und großen Spannweiten gegenüber herkömmlichen Bauweisen. Auch größere Stegöffnungen für Installationen sind in den Verbundträgern möglich.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die erforderlichen Brandschutzanforderungen zu gewährleisten. So kann man neben den konventionellen Methoden wie Spritzputz oder Ummantelung mit Gipsplatten auch die Kammerbetonbauweise anwenden. Dabei können die sichtbaren Trägerflanschen für Installationsbefestigungen verwendet werden.

Die Vorteile im Stahlverbundbau sind:

  • flexible Tragsysteme mit großen Stegöffnungen
  • filigrane Konstruktionen bei großer Steifigkeit
  • hoher Vorfertigungsgrad mit leichteren Bauteilen
  • Baustelleneinrichtungen in geringerem Umfang
  • Stahlbauanschlüsse und -bauteile auf der Baustelle

Anpassungs- und Umbaufähigkeit durch stahlbaumäßige Verstärkungsmöglichkeiten

Einen weiteren Beitrag zur wirtschaftlichen Bauweise bieten Verbunddecken. Aufgrund der Tragblechgeometrie stehen an der Deckenuntersicht großflächige Ankerschienen zur Verfügung und der Montageablauf wird effizienter.

Stahlverbundbau

Flachdecken in Stahl und Verbund
Als weitere Innovation im Geschossbau werden von der Ingenieurgesellschaft Knörnschild in Coburg Flachdeckensysteme, so genannte Slim-Floor Konstruktionen, empfohlen und geplant. Dies lohnt sich, wenn bei begrenzter Bauhöhe ein hoher Vorfertigungsgrad und hohe Wirtschaftlichkeit gefordert sind.

Stahlverbundbau

Stahlverbundbau ist in Unterzugrichtung nur eine eingeschränkte Stützweite im Vergleich zum Verbundbau möglich. Die in der Decke integrierten Stahlprofile als tragendes Element ersetzen eine Bewehrungsanhäufung im Stützenbereich. Dadurch sind Deckendurchbrüche im stütznahen Bereich ohne Weiteres möglich.