» Hochleistungsbeton und teilweise Vorspannung bei Spannbetonträgern
Durch neuere Entwicklungen in der Betontechnologie, wie leistungsfähige Verflüssiger, ist es möglich geworden, hochfeste Betone herzustellen. Hierdurch konnten neben der Steigerung der Festigkeit durch Verminderung des Wasserzementwertes weitere Vorteile erzielt werden. Da sich die Erhärtung schneller vollzieht, die Dauerhaftigkeit infolge dichterem Betongefüge verbessert wird, der Verschleißwiderstand und der E-Modul vergrößert werden, spricht man auch von Hochleistungsbeton.
Durch die DIN 1045-1 wird in Zukunft die Anwendung von hochfestem Beton sowie die teilweise Vorspannung bei Spannbetonträgern mit sofortigem Verbund möglich. Dies führt im Fertigteilbau zu einer Verminderung der Querschnittsabmessungen aufgrund geringerer Bauteilgewichte infolge der höheren Festigkeiten und somit zu niedrigeren Transport- und Montagekosten. Die schnellere Erhärtung beschleunigt bei Spannbetonbauteilen durch kürzere Belegung des Spannbettes und früheres Vorspannen den Produktionsablauf. Durch die Werksfertigung lässt sich hier bei hohen Stückzahlen die für den hochfesten Beton erforderliche Qualitätssicherung kostengünstig verwirklichen. Gleichzeitig wird eine schlankere Ausbildung der Fertigteile ermöglicht, was die Anwendungsgrenzen von Fertigteilen erweitert.
Zusätzlich ist durch die teilweise Vorspannung die Verformung der Träger deutlich besser steuerbar. Das IB Knörnschild zeigt Ihnen gerne in einem Bauvorhaben die genannten Vorteile.
Vergleich der Querschnittsabmessungen eines Spannbetonträgers mit sofortigem Verbund für eine Spannweite von 27 m und die Betongüten B55 bzw. B85.


